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Spiel ohne Grenzen: Gemeinsam stark über alle Jahrgänge hinweg (29.​07.​2026)

Am Mittwoch der letzten Schulwoche herrschte an der Hammelburger Jakob-Kaiser-Realschule wieder jede Menge Bewegung, Teamgeist und gute Laune. Beim „Spiel ohne Grenzen“ stand nicht der einzelne Sieger im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Miteinander – und genau das machte den besonderen Reiz der Veranstaltung aus.

Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Spiel? Insgesamt traten 24 bunt gemischte Gruppen gegeneinander an. Das Besondere: Die Teams wurden bewusst „ohne Grenzen“ zusammengestellt. So arbeiteten Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Jahrgangsstufe gemeinsam an einem Ziel. Die Neuntklässler übernahmen dabei die Rolle der Gruppenleiter und sorgten, bevor es losging, mit einer kleinen Vorstellungsrunde dafür, dass sich alle Teammitglieder kennenlernten und schnell zu einer Gemeinschaft zusammenfanden.

Bereits vor dem Start konnten die Schülerinnen und Schüler in der Aula ihre Gruppeneinteilung entdecken. Die Teams trugen Namen verschiedener Länder wie Deutschland, Kuba, Norwegen oder Spanien und trafen sich anschließend an der jeweiligen Länderflagge. Von dort aus ging es zur ersten von insgesamt zwölf abwechslungsreichen Stationen, an denen Geschicklichkeit, Kreativität, Teamarbeit und manchmal auch Köpfchen gefragt waren.

Das Stationenprogramm bot für jeden etwas: Beim Quiz war Wissen gefragt, während im Sinnesparcours Gegenstände in Fühlkisten ertastet und verschiedene Gerüche erkannt werden mussten. Beim Memory waren Konzentration und ein gutes Gedächtnis wichtig. Sportlich wurde es beim Seilhüpfen sowie beim Staffellauf, bei dem jeweils ein Gruppenmitglied auf einem Pedalo einen Parcours mit einem Becher Wasser absolvierte. Am Ende zählte nicht nur die Schnelligkeit, sondern auch, wie viel Wasser noch im Becher verblieben war.

Geschick und Fingerspitzengefühl waren dagegen beim Speed-Puzzlen und beim Nageln gefragt. Hier galt es – ganz wie beim bekannten Kneipenspiel – einen Nagel mit möglichst wenigen Schlägen vollständig in ein Holzstück zu treiben. Beim Schätzen mussten die Teams ihr Augenmaß unter Beweis stellen. Fragen wie „Wie viele Stühle gibt es in der Schule?“, „Wie viele Gummibärchen befinden sich in einem Glas?“ oder „Wie schwer ist das Kuscheltier?“ sorgten für manche Überraschung. Besonders viel Zusammenarbeit erforderte die Station „Ab übers Seil“: Gemeinsam musste das gesamte Team ein in Hüfthöhe gespanntes Seil überwinden, ohne dieses zu berühren – eine Aufgabe, die nur mit guter Kommunikation, gegenseitiger Unterstützung und einer klugen Strategie gelingen konnte.

Den feierlichen Abschluss bildete gegen 12.40 Uhr die Siegerehrung in der Aula. Hier wurden die erfolgreichsten Mannschaften unter großem Applaus ausgezeichnet. Doch unabhängig von der Platzierung konnten alle Beteiligten auf einen gelungenen Vormittag zurückblicken, bei dem Fairness, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt standen.

Ein besonderer Dank gilt den beiden Organisatoren Stefanie Maier und Henry Stenzinger, die das „Spiel ohne Grenzen“ gemeinsam mit dem gesamten Kollegium vorbereitet haben. Jeweils zwei Lehrkräfte betreuten mit viel Kreativität eine der zwölf Stationen und trugen so zum Gelingen des Tages bei. Damit wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig Teamgeist und gemeinsames Erleben für das Schulleben an der Jakob-Kaiser-Realschule sind.

M. Stütz